Bruno Mars hat keine Glücksspiel-Schulden bei uns

Aufnahme von Bruno Mars bei einem Konzert.

Ein Sprecher von MGM hat die Gerüchte dementiert, dass Bruno Mars, 38, dem Casino in Las Vegas 50 Millionen US-Dollar (ca. 46 Millionen Euro) schulde. Vor wenigen Tagen sind Gerüchte aufgekommen, dass Mars seine Gage nach seinen Auftritten im Park MGM Hotel in Las Vegas im Casino verspielt habe. Der Sänger selbst hat sich noch nicht dazu geäußert.

Aufnahme von Bruno Mars bei einem Konzert.

Wird Bruno Mars sich bald selbst zu den Gerüchten um seine Glücksspiel-Schulden äußern? © MAKY_OREL/pixabay.com

Mars habe laut MGM keine Glücksspiel-Schulden

Ein Sprecher von MGM International Resorts hat in einem Statement gegenüber der Zeitung Variety [Link auf Englisch] klargestellt, dass Bruno Mars keine Schulden bei dem Unternehmen habe. Die Gerüchte seien komplett falsch und das Unternehmen freue sich auf die weiteren Shows von Bruno Mars.

Wir sind stolz auf unsere Beziehung zu Bruno Mars, einem der aufregendsten und dynamischsten Künstler der Welt. Brunos Unterhaltungsmarke zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Die Partnerschaft zwischen MGM und Bruno besteht seit langem und basiert auf gegenseitigem Respekt.– , Sprecher MGM, INQUIRER.net

Vor wenigen Tagen sind Gerüchte aufgekommen, dass Bruno Mars MGM 50 Millionen US-Dollar (ca. 46 Millionen Euro) schulde. Der Musiker tritt seit dem Jahr 2016 regelmäßig im Rahmen seiner Residency im Park MGM Hotel auf und soll dafür jährlich rund 83 Millionen Euro an Gage erhalten haben. Nach Abzug der Steuern belaufe sich sein Gehalt auf etwa 55 Millionen Euro.

Ein Insider habe am Wochenende durchsickern lassen, dass es sich bei der Beziehung zwischen Mars und MGM um eine Art Kreditvertrag handele. Ein Großteil der Einnahmen seiner Shows soll dazu dienen, seine Schulden bei dem Unternehmen abzuzahlen. Diese würden angeblich aus Casino-Besuchen nach den Shows stammen.

Keine Stellungnahme von Mars

Bislang sollen sich weder Bruno Mars noch sein Management zu den Gerüchten geäußert haben. Seitdem die Presse über den Fall berichtet, hat Bruno Mars keine Social Media Posts mehr veröffentlicht. Dort häufen sich die Kommentare von besorgten Fans, die wissen möchten, was es mit den Gerüchten auf sich hat.

In wenigen Wochen wird Bruno Mars in Thailand und Singapur auftreten. Ab dem 7. Juni 2024 geht seine Residency in Las Vegas weiter und er wird an zahlreichen Terminen [Link auf Englisch] im Dolby Live im Park MGM Hotel auftreten.

Die Erfolgsgeschichte von Bruno Mars

Bruno Mars wurde im Jahr 1985 unter dem Namen Peter Gene Hernandez in Honolulu, Hawaii, geboren. Seine Mutter stammt von den Philippinen und sein Vater aus Puerto Rico. Seine Familie soll schon immer sehr musikalisch gewesen sein. Mars trat im Alter von vier Jahren erstmals vor Publikum auf.

Um den großen Durchbruch zu schaffen, zog er im Alter von 17 Jahren nach Los Angeles. Nachdem er einige Jahre als Musikproduzent gearbeitet hatte, veröffentlichte er im Jahr 2010 seine erste Single mit dem Namen Nothin’ on you. Der Song erreichte in zahlreichen Ländern Platz 1 der Charts und machte Mars über Nacht weltbekannt:

Es folgten weitere erfolgreiche Hits wie Billionaire, Grenade oder Just the Way You Are. Im Jahr 2011 erhielt er seinen ersten Grammy und drei Jahre später einen weiteren. Im Februar 2014 trat er bei der Halbzeitshow des amerikanischen Superbowl auf.

Seit dem Jahr 2016 hat er eine Residency in Las Vegas. Eine Ehre, die vielen Entertainern erst nach Jahrzehnten in Showbusiness gewährt wird. So kündigten auch die Pop-Größen Shania Twain und Kylie Minogue im vergangenen Jahr Konzertreihen in der Glücksspiel-Metropole an.

Mars hat eine Vorliebe für das Glücksspiel

Verschiedene Medien berichten, dass Bruno Mars sich schon mehrfach öffentlich über seine Vorliebe für Glücksspiel geäußert haben soll. Laut eigener Aussage sei er schon in jungen Jahren in Casinos gewesen und habe dort mehr Geld eingesetzt, als er es sich hätte leisten können.

Dabei habe er viel Geld verloren, wie er im Jahr 2013 in einem Interview mit der Zeitung GQ [Link auf Englisch] gesagt habe. Er sei mit der Zeit immer besser geworden und habe teilweise seine Monatsmiete nur mit Gewinnen aus Poker-Spielen finanziert.

Ich erinnere mich an meine erste Wette, meine Hand zitterte und ein Typ hat mich deswegen ausgerufen und brachte mich in Verlegenheit. Du musst verlieren. Du musst nur verlieren, um zu gewinnen, um zu verstehen.– Bruno Mars, Sänger, GQ

Es bleibt abzuwarten, ob sich Bruno Mars persönlich zu den Gerüchten äußern wird und wie sie sich auf seinen Vertrag mit MGM auswirken könnten

Author: Kevin Hughes